Heizen Das Ende für alte Kamin- und Kachelöfen

Das Ende für alte Kamin- und Kachelöfen

Ende 2017 ist für zu hohen Emissionen ein Austausch oder eine Nachrüstung Pflicht. Wir zeigen Ihnen, welches zu tun ist.

Viele Hauseigentümer sollen von jetzt an prüfen, ob ihr Kamin- oder Kachelofen fernerhin noch künftig den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Denn für Anlagen mit zu hohen Staub- und Kohlenmonoxidwerten, die vor dem Jahr 1985 errichtet wurden, endet am 31. Dezember 2017 die vom Gesetzgeber eingeräumte Schonfrist. Sind die Emissionen zu hoch, die Erlaubnis haben die Altanlagen nicht weiter betrieben werden. Darauf weist dasjenige vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Der Nachweis, dass die Grenzwerte eingehalten werden, erfolgt durch eine Herstellerbescheinigung oder durch eine Messung des Schornsteinfegers. „Eine Nachmessung und eventuelle Nachrüstung lohnt sich aus Kosten- und Effizienzgründen jedoch meist nicht“, sagt Petra Hegen von Zukunft Altbau. Im Übrigen könne sich fernerhin für Exemplaren, die die Grenzwerte einhalten, ein Austausch rechnen. Hauseigentümer sollten sich von dort rechtzeitig um verdongeln Kaminofencheck kümmern.

Zwei Millionen Öfen vor dem Aus?

Für alte Kamin- und Kachelöfen in Deutschland gelten seitdem 2015 strengere Grenzwerte. Das ist in jener Verordnung verbleibend kleine und mittlere Feuerungsanlagen (von kurzer Dauer: 1. BImSchVanadium) festgesetzt. Die mit Holz befeuerten Wärmespender die Erlaubnis haben verdongeln Staubgrenzwert von 0,15 Gramm pro Kubikmeter und verdongeln Kohlenmonoxid-Grenzwert von vier Gramm pro Kubikmeter nicht passieren. Ist dasjenige doch jener Fall, sollen solange bis einschließlich 1984 errichtete Anlagen Anfang 2018 ausgemustert sein. Wie viele alte Öfen betroffen sein werden, darüber in Betracht kommen die Schätzungen stark kaputt: Von 200.000 solange bis zu zwei Millionen ist die Rede. Anlagen, die von 1985 solange bis 1994 errichtet wurden, nach sich ziehen noch eine Gnadenfrist solange bis Ende 2020.

Wie sich dasjenige Alter ermitteln lässt

„Eigentümer können dasjenige Alter des Ofens unter Umständen dem Typenschild schließen aus“, rät Hegen. Teilweise sind die Angaben gen den mehrere Jahrzehnte alten Schildern jedoch nicht mehr lesbar oder es wurden keine Typenschilder viabel. Eine zweite Quelle ist die Herstellerbescheinigung, die sogenannte Prüfstandsmessbescheinigung. Fehlt selbige, beantwortet womöglich ein Blick gen eine Datenbank des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik die Frage. Dort sind viele Ofentypen und deren Emissionswerte eingetragen. Alternativ kann ein Fachmann des Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerks helfen. Mit dem entsprechenden Fachwissen zu den verschiedenen Ofentypen sorgen die Fachleute für Orientierung. Die tatsächlichen Emissionen kann schließlich fernerhin jener Schornsteinfeger feststellen.

Der Austausch rechnet sich

Ein kompletter Austausch bietet viele Vorteile für den Verbraucher. Messung und Nachrüstung sind oft teurer wie ein kompletter neuer Ofen: Messungen stoßen mit rund 100 solange bis 300 Euro zu Buche, Partikelfilter für den Staub kosten inklusive Einbau solange bis zu 1500 Euro. Gegen verdongeln zu hohen CO-Gehalt ist im Übrigen jener beste Filter machtlos, hier hilft nur eine Erneuerung. Ein weiterer Vorteil moderner Feuerungsanlagen: Die neuen Anlagen sind energiesparender. Sie nach sich ziehen verdongeln höheren Wirkungsgrad, benötigen von dort für die gleiche Heizleistung weniger Holz und verursachen so geringere Brennstoffkosten. Auch für alten Anlagen, die die gesetzlichen Vorgaben noch gerecht werden, sollten Hauseigentümer verbleibend eine Erneuerung nachdenken. Ihr Brennstoffverbrauch wird mit Neuanlagen offensichtlich sinken.

Folgende Öfen hinschlagen unter die Verordnung

Unter die Verordnung hinschlagen ummauerte Feuerstätten wie Kamin- und Kachelöfen mit einem industriellen Heizeinsatz und einer Leistung von mindestens vier Kilowatt, die zudem mit einer Tür verschließbar sind. Sie können mit einem zugelassenen Staubfilter nachgerüstet werden. Raumheizer wie Schwedenöfen, die nicht verbleibend eine Ummauerung verfügen, die Erlaubnis haben ebenfalls nachgerüstet werden.

Von jener Verordnung ausgenommen sind offene Kamine, handwerklich errichtete Grundöfen und Kochherde. Geschlossene Kamine, die fernerhin im offenen Zustand betrieben werden die Erlaubnis haben, sind ebenfalls von jener Verordnung ausgenommen. Ebenfalls nicht unter die Verordnung hinschlagen historische Kaminöfen, die nachweislich vor dem 1. Januar 1950 hergestellt oder errichtet wurden. Doch Vorsicht: Wurde jener Ofen im Haus oder jener Wohnung zwischenzeitlich umgesetzt, sieht jener Gesetzgeber ihn wie Neuanlage an. Damit fällt er wieder in den Geltungsbereich jener BImSchVanadium.