Trends & Zukunft Energienetz der Zukunft

Energienetz der Zukunft

Das Stromnetz wird schlauer: Mit Informationstechnik aufgerüstete Leitungen und Steuerelemente können künftig Versorgungsschwankungen begleichen. Davon profitieren unter ferner liefen die Verbraucher.

Die Energiewende macht nebender stärkeren Nutzung erneuerbarerEnergien unter ferner liefen die Dezentralisierungder Energieversorgungnotwendig. Früher erzeugtenwenige Großkraftwerke Stromund schickten ihn ins Land. Heuteliefern Zehntausende kleinerErzeuger Energie: Windräder,Photovoltaikanlagen oder Blockheizkraftwerke.Daneben sichernAtommeiler und Kohlekraftwerkedie Grundversorgung. Wasser undGaskraftwerke mildern Nachfragespitzenund springen schnellein, wenn Sonne und Wind im Stich lassen.

Das Energieangebot unddiesen Produktionsmix stets derNachfrage anzupassen, lautet dieAufgabe. Und die wird ständigkomplexer: Immer mehr Energieerzeugungsanlagen zu tun sein solange bis2020 ins Netz eingebunden werden. Allein die Windkraft brachte 2012 vereinigen Zubau von 2,4 Gigawatt, wie dasjenige Bundesministerium zu Gunsten von Umwelt berichtet. Bis 2020 soll der Anteil erneuerbarerEnergien an der Stromerzeugungdann gen 35 Prozent steigenund zwei Jahre später dasjenige letzteAtomkraftwerk abgeschaltet sein.

Energie-Tipp/

Energie-Tipp

Der Prosumer kommt

Um die Energieversorgung zukunftsfitzu zeugen, braucht esdeshalb leistungsfähigere undintelligente Leitungsnetze sowieTransformatoren, die Schwankungenin der Energieversorgungselbsttätig begleichen. AmEnde der smarten Netze, nebst denVerbrauchern zu Hause, nimmtschlaue Technik den Bewohnernviel Arbeit ab und hilft, Energie soeffizient wie möglich zu nutzen.Im smarten Haus werden Elektrogeräte, Licht, Heizung und Lüftungzentral und aufeinander abgestimmtgesteuert. Das spart biszu 60 Prozent Energie zu Gunsten von die Beleuchtung,ein Viertel Heizkostenund erhoben die Lebensqualität.

So schaltet die Steuerung zumBeispiel unverlangt die Waschmaschineein, wenn Energie zueinem günstigen Tarif verfügbarist oder morgens die Fotovoltaikanlageauf dem Dach genug eigenenStrom erzeugt.Die Energiezukunft bringt aucheinen neuen Typ Energieverbrauchermit sich: Immer mehr „Prosumer“(Konsumer und Producer)kaufen und verkaufen Strom. Siebeziehen Strom nicht mehr nur,sondern erzeugen ihn selbst: zumEigenverbrauch, zur Einspeisungins Netz oder zum Speichern inAkkus, um ihn zu anderer Zeit zuverbrauchen. Intelligente Technikmuss den Stromfluss im Zusammenspielmit dem Stromnetzsteuern und messen – ebensowie die Abrechnung.

Deutschlands Netze

Rund 1,8 Millionen KilometerLeitungen mit 550 000 Transformatorenbringen den Stromins Haus. Mehr Transportnetzemüssen die Elektrizität derWindparks im Norden Deutschlands in den Süden transportieren.Kosten: 20 MilliardenEuro. Verbleibend dasjenige 460 000 Kilometerlange Erdgasnetz werdendie Kunden zuverlässig mitEnergie versorgt. 48 Untertagespeichersichern die Bereitstellungvon Erdgas. MehrUn…: www.netzausbau.de