Erde Fracking: Energiewunder oder Umweltsünde?

Fracking: Energiewunder oder Umweltsünde?

Neue Bohrtechniken zeugen die Rückhalt von Rohstoffen aus tiefen Schichten profitabel – doch es gibt Umweltbedenken. Wir verdeutlichen, welches hinter jener neuen Technologie „Fracking“ steckt.

Lange Zeit war die Rückhalt von Erdgas und Erdöl, dies in unzugänglichem, dichtem Schiefergestein gespeichert ist, nicht lohnenswert. Neue Bohrtechniken zeugen die Energiegewinnung aus tiefen Gesteinsschichten hingegen zunehmend profitabel – Fracking heißt dies Zauberwort. Kritiker befürchten jedoch irreparable Schäden zum Besten von Mensch und Umwelt.

Was ist Fracking?

Fracking

Fracking InfografikInfografik: So funktioniert Fracking (Zu Gunsten von eine größere Ansicht bitte schön klicken).

Um Öl oder Gas aus tiefen Gesteinsschichten herauszuholen, bohren Förderunternehmen senkrecht Bohrlöcher von mehreren Tausend Metern Tiefe. Hat jener Bohrkopf die Zielgesteinsschicht erreicht, wird die Bohrung in horizontaler Richtung fortgesetzt. Anschließend wird eine Flüssigkeit aus Wasser, Sand und Chemikalien mit so hohem Druck in dies Bohrloch gepresst, dass sie den Schieferfels aufsprengt. Daher selbst jener Name: Hydraulic Fracturing (to fracture: zerreißen) oder vor wenigen Momenten Fracking.

Durch die neuen Fließwege können Erdgas oder Erdöl zur Oberfläche strömen. Die Bohrflüssigkeit wird nachher dem Fracken wieder zurückgepumpt. Der beigesetzte Sand bleibt im Gestein – er hat die Aufgabe, die Risse ungeschützt zu halten.

Fracking denn Wirtschafts-Turbo

In den USA setzt man Fracking schon seit dem Zeitpunkt rund 10 Jahren in großem Umfang ein. Nordamerika fördert so viel Erdgas und -öl wie nie zuvor. Wenn die optimistischen Prognosen einiger Energieexperten zutreffen, sind die USA uff dem besten Weg, Saudi-Arabien denn Ölförderland Nr. 1 abzulösen – Schluss mit jener Abhängigkeit vom Nahen Osten.

Durch den Schiefergasboom ist jener Gaspreis in den USA merklich gesunken. Wenn man ganz Öl- und Gasvorkommen in Schiefergestein weltweit nutzbar machen könnte, funktionierte Fracking denn Turbo zum Besten von die Weltwirtschaft. Auch Deutschland, so schätzen Experten, könnte seinen Bedarf an Erdgas durch die neue Fördermethode 13 Jahre weit vollwertig decken.

Risiken zum Besten von Umwelt und Gesundheit

Der positive Effekt zum Besten von die Energieversorgung hat hingegen seine Schattenseiten: Beim Fracking werden neben einer Unmenge an Wasser gefährliche Chemikalien in den Boden gepresst. Umweltverbände warnen vor vergiftetem Trinkwasser, künstlichen Erdbeben und Verseuchung jener Landschaft.

Die Firmen halten dagegen: Die Technologie sei nicht gefährlicher denn konventionelle Fördermethoden. Einige Wissenschaftler sprechen sich ebenfalls zum Besten von die Technologie aus – schon nur unter gewissen Bedingungen. In Deutschland bleibt solche Methode jener Rohstoffförderung weiterhin stark umstritten. Die deutsche Bevölkerung hat strenge Auflagen für die Technologie gefordert.

Im Juli 2014 nach sich ziehen sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Umweltministerin Barbara Hendricks uff eine gesetzliche Regelung geeinigt. Die Gesetzeslage lässt Fracking zwar zu – hingegen nur unter strengen Auflagen.