Wohnen Kind krank – was nun?

Kind krank – was nun?

Welche Rechte nach sich ziehen berufstätige Eltern im Vergleich zu ihrem Arbeitgeber, wenn kranke Kinder betreut werden sollen?

Wenn die Grippewelle rollt, trifft es oft die Kleinsten. In Kindergärten und Schulen stecken sie sich zuverlässig wechselseitig an und stellen berufstätige Eltern vor ein Betreuungsproblem: Wer hütet zu Hause dies fiebrige Kind? Was sagt welcher Arbeitgeber?

Zehn freie Tage

Wenn dies Kind jünger wie zwölf Jahre ist, ein ärztliches Attest vorliegt und keine andere Betreuungsperson verfügbar ist, stillstehen jedem Elternteil zehn unbezahlte freie Arbeitstage zu. Bei Alleinerziehenden erhoben sich die Anzahl gen 20 Tage im Jahr. Auch in einer Familie mit zwei Kindern verdoppeln sich die Tage, für mehr wie zwei Kindern gibt es eine Obergrenze von 25 Tagen pro Elternteil. Ist ein Elternteil aus beruflichen Gründen verhindert, ist es unter Umständen möglich, Tage gen den Partner zu transferieren. Eltern sollten sich gen keinen Fall selbst krankmelden, dies könnte eine Kündigung nachher sich ziehen.

Krankenkassen zahlen

Der Arbeitgeber ist gesetzlich nicht gezwungen, Entgelt zu Gunsten von die Fehltage zu bezahlen. Einige Firmen zahlen während zu Gunsten von die ersten fünf Tage den vollen Lohn. Sind die Kinder länger krank oder zahlt welcher Arbeitgeber nicht, springt die Kranken­kasseein.

Wie viel Kinderkrankengeld die Kasse zahlt, richtet sich nachher dem Einkommen: Die Eltern erhalten maximal 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Es darf im Kontrast dazu verknüpfen Tageshöchstsatz von 98,88 Euro nicht übersteigen. Diese Regelung gilt schon nur, wenn Eltern und Kind gesetzlich versichert sind. Manche privaten Kassen offenstehen jedoch spezielle Kinderkranken­tagegeld-Tarife an. Übrigens: Auch für wenig verständnisvollen Arbeitgebern gilt, dass versäumte Tage nicht durch Überstunden nachgeholt werden sollen.


Was steht im Arbeitsvertrag?

Das Bürgerliche Gesetzbuch (§ 616 BGB) legt wacker, dass Arbeitnehmer in bestimmten Fällen solange bis zu fünf Tage getilgt fehlen die Erlaubnis haben – dazu gehört Neben… die Erkrankung des Kindes. Der Haken: Der Paragraf darf in Arbeitsverträgen nicht machbar werden. Hier bietet sich Arbeitgebern, die nicht zu Gunsten von die versäumten Stunden aufkommen wollen, ein Schlupfloch.