Trends & Zukunft „Kinder brauchen Schutz“

„Kinder brauchen Schutz“

Andrea Sawatzkis Talente sind vielseitig: Sie glänzt denn Theaterschauspielerin, „Tatort“-Kommissarin, Sängerin und jetzt wiewohl denn Buchautorin. Ein Interview.Sie spielen in Film und Fernsehen,zusammenbringen eine Familie mit zweiSöhnen, nach sich ziehen vereinigen Roman geschriebensowie ein Gesangsprogrammrealisiert.Woher nehmenSie die Energiedazu? Der Beruf, meine Familie, dies Singenund Schreiben sind meineHobbys. Das ist was auch immer, welches ich will.Daraus schöpfe ich die Kraft. UndSchreiben wollte ich von jeher,dies hat mehr mit Schauspielerei zutun denn man denkt: Man setzt sichmit dieser Psyche eines Menschenauseinander und erkennt, wannein Charakter umschwenken kann.Ihre Mutter arbeitete denn Krankenschwester, ihr Vater denn Journalist. Zwei so gut wie „bodenständige“ Berufe – wie kam es, dass Sie Schauspielerin werden wollten?Als Teenager war ich unentschlossen, wollte mal Tierärztin, mal Schriftstellerin oder Modedesignerin werden. Obig die Begeisterung fürs Schultheater studierte ich nachher dem Abitur dann Schauspielerei und kam an die Münchner Kammerspiele. Schauspieler fangen ja meist – wie Sie wiewohl – am Theater an und prosperieren von dort oft eine Affinität zur klassischen Literatur. Ging es Ihnen genauso?Bei mir fing die Begeisterung für jedes Literatur viel früher an. Da mein Vater Journalist war, stand unser Haus voller Bücher. Ich wollte wiewohl schon sehr zu Beginn schreiben. Aber für jedes mich kann dies erst laufen, wenn man gelernt hat, Menschen einzuschätzen.Ihr Buch „Ein ohne Maß braves Mädchen“ist Psychokrimi und Kammerspielzugleich. Am Schlusshasst dieser Leser dies Opfer, empfindetSympathie mit dem Täter. Wardas so geplant? Das hat sich von einsam entwickelt,mir passierte die Geschichte so gut wie.Ich wollte beiderlei Menschen, Mädchenund Vater, gleich stark zeigen– in ihrer Verlorenheit undUnfähigkeit, Liebe zu zeigen undzu leben. Aber ich möchte keinenvon Schuld freisprechen. Ein Gewaltverbrechen ist und bleibt strafbar. Ich wollte kennzeichnen, welches in einem Menschen vorbeigehen kann, wenn er denn Kind ein Trauma erlebt. Was es braucht, damit dieses Erlebnis nachher Jahren dieser Unterdrückung wieder den Weg nachher lateral findet.Wie viel von Ihrer Familiengeschichtesteckt in dem Roman?Mein Vater hatte wie die Figur imBuch wiewohl Alzheimer, ich weißüber die Krankheit gut Bescheid.Und er starb denn ich 14 Jahrealtwar. Aber dies Buch ist kein autobiografischerRoman.Und wie viel Andrea Sawatzkisteckt in dem Roman? Sind Sie diePsychologin oder dies Mädchen?Vermutlich tauchen im Kontext jedem,dieser schreibt, Gefühle oder Erinnerungenauf, die er selbst kennt.Aber mein Ziel war nicht die Aufarbeitungmeiner Vergangenheitsondern vereinigen Krimi zu schreiben.Dazu kam dann eine Familiengeschichteund dies Psychogrammmehr als dies komplette Umkippen einerFigur. Dafür taugt selbige Geschichteeinfach! Ich wollte ergründen:Was muss vorbeigehen,dass eine Frau so neben sich steht?Die Figur dieser jungen Frau ist verwandt tiefgreifend wie die Kommissarin Charlotte Sänger, die Sie im „Tatort“ spielen. Ihr passierten ja ebenso schreckliche Dinge, solange bis von ihrer Familie niemand mehr übrig war …Ja, welches ich schade fand!Sind dies die Frauen, die Sie im Film und Fernsehen spielen und die Sie nun wiewohl erfinden? Frauen, denen schlimme Dinge vorbeigehen, die ein ungewöhliches Innenleben nach sich ziehen, Opfer und wiewohl Jägersmann sind? Die Person Charlotte Sänger dachte ich mir ja wiewohl aus. Ich sagte einst beim „Tatort“ mit dieser Voraussetzung zu, dass ich die Figur selbst prosperieren darf.War dies eine Art Vorübung für jedes dies Buch, denn die Buchfigur ist keiner so weit weg von Charlotte Sänger? Sie hat immer den Täter gesucht und war trotzdem immer wiewohl ein Opfer.Ja genau! Meine Romanfigur ist eine Rolle, die ich früher gerne mal angeboten bekommen hätte. Es gibt viel zu wenig solcher Stoffe. Wo nehmen Sie neben all den Dreharbeiten die Zeit und Konzentration her zu schreiben?Ich kann glücklicherweise überall schreiben. Die ersten acht Versionen schrieb ich sogar per Hand, solange bis sich mein Lektor mehr als die Riesenpacken Papier beschwerte (lacht). Seither schreibe ich hinauf dem Computer, welches recht gut funktioniert. Ich schreibe wirklich überall: Im Haus voller Kinder, in Bars, Hotels, Drehpausen, wenn ich hinauf die Kinder in dieser Schule warte. Ich nehm nun gerne die Umwelt wahr, weil sie mir während des Schreibprozesses Impulse gibt – dies wirbelt mir Vorgefertigtes wiewohl einmal kaputt. Ich brauche selbige Anregung von lateral.

Weiter zum 2. Teil: Andrea Sawatzki mehr als Familienglück und KinderliebeWie regenerieren Sie sich von all dieser Arbeit?Ich gehe mit meinen Hunden spazieren, und – wie gesagt – in dieser Familie tanke ich hinauf, sie gibt mir so viel Halt. Es macht mir so viel Spaß, wie viel Freude und Faszination wiewohl die Kinder für jedes dies prosperieren, welches wir tun. Der Große schreibt jetzt wiewohl, dieser Kleine musiziert, tanzt Breakdance und möchte Maler werden. Ich glaube, dass Kinder davon profitieren, wenn sie registrieren, dass Eltern irgendwas funktionieren, welches sie hundertprozentig erfüllt. Nur für jedes Schauspielerei interessieren sich unsrige Kinder nicht. Zu Händen sie ist dies ein Beruf wie jeder andere. Die Familie liegt Ihnen sehr amHerzen. Wieso nach sich ziehen Sie nachmehr denn 14 Jahren Beziehung undzwei weitestgehend großen Kindern noch geheiratet?Romantik oder Vernunft? Beides! Wir wissen mühelos, dasswir zusammenpassen. Und esgibt vernünftige Gründe: Als Lebensgefährtedarf man beispielsweisenicht zum Partner ins Krankenhaus,wenn irgendwas passiert. Unddie Kinder nach sich ziehen es sich immergewünscht. Sie meinten: „Wennihr nicht verheiratet seid, ist esnicht eigentlich!“Sie funktionieren beiderlei, wie funktioniertdas mit dieser Kinderbetreuung? Man muss gut zusammenbringen undplanen. Wir wechseln uns mit dieserArbeit ab und wenn mal beidedrehen, hilft meine Mutter. Jetztsind die Kinder weitestgehend elf und vierzehnJahre, können wiewohl mal vereinigenNachmittag einsam sein. Unseredrei Hunde passen gut hinauf sie hinauf.Motzen Ihre Kinder, wenn dieEltern oft unterwegs sind? Früher schon. Wir sagten: „WolltIhr, dass eure Eltern traurig sind,wenn sie den ganzen Tag daheimsitzen sollen und nicht machendürfen, welches ihnen Spaß macht?“Das nach sich ziehen sie immer verstanden.Sie nach sich ziehen vereinigen guten Draht zuKindern, kommt von dort ihr Engagementfür Kinderschutz? Bei mir kam dieses Interesse durchmeine eigene Mutterschaft unddie völlig neuen Gefühle. Damalsentstand dieser Drang, dass manKinder bewahren muss und dasWissen, wie hilflos sie sind. Dassensibilisiert für jedes dies Leid andererKinder, treibt meinen Mannund mich an. Mittlerweile binich Schirmherrin von fünf Kinderschutzorganisationenund wirhaben die Patenschaft für jedes fünfKinder in allen Teilen dieser Weltübernommen.Was treibt Sie an, so viel zu zeugen? Liegt es daran, dass Ihre Film- und Fernsehkarriere anlief, denn Sie schon 34 Jahre waren? Hat man da Angst, dass es schnell wieder vorbei ist?Nein, keiner. Ich dachte früher keiner darüber nachher, ob eine Frau mehr als 40 oder 50 schier noch Rollen bekommt. Vor 20 Jahren war die Filmindustrie unähnlich denn heute, es gab viel weniger Filme mit jungen Darstellern. Mein Alter ist viel seltener dies Problem denn die Art dieser Stoffe, die ich angeboten bekomme. Anscheinend gibt es in diesem Alter viel weniger Stoffe mit Tiefgang. Ich glaube, meine Phase denn Schauspielerin war eine Art Vorarbeit dazu, künstlerisch weiterzugehen, dies Singen zu intensivieren und dies Schreiben hinauf einem reifen Niveau voranzutreiben.Wie sind Ihre nächsten Pläne?Ich habe mir die Rechte an einem Roman von Elke Schmitter gesichert und möchte ihn gerne denn Drehbuch prosperieren, vermutlich mit Hermine Hundgeburth.Heißt dies, dass sie wiewohl noch hinter die Kamera wechseln?

Nein, ich möchte die Hauptrolle spielen.

Worum geht es in dieser Geschichte?Eine Frau um die 50 versucht, aus ihrem spießigen Leben auszubrechen, nimmt sich vereinigen Liebhaber. Merkt andererseits, dass dies Leben vorher quasi dies Richtige war. Eine tolle Rolle, endlich einmal eine Figur, die Tiefe hat, die nicht stagniert und die eine Schauspielerin fordert!Sie errechnen jetzt wiewohl Möbelstück, habe ich gehört?Ja, denn wir unser Haus in Berlin einrichteten, stellten wir verkrampft, dass es unendlich schwierig ist, Möbelstück oder Kindermöbel zu finden, die uns Gefallen finden an. Mit unserem Architekten begannen wir eigene Möbelstück zu errechnen. Und die kamen im Kontext unseren Freunden so gut an, dass wir im Herbst eine Möbellinie planen.Wenn Sie irgendwas aus eigenem Interesse anpacken, wird immer gleich eine superprofessionelle Sache daraus. Kommt dies von Ihrem Sternzeichen?Ich bin Fische! Ich kenne ganz viele starke, tolle Frauen, die nicht mehr da Fische sind. Mir geht es ja wiewohl nicht um den Erfolg. Man sagt, Fische seien völlig unbegabt, irgendwas hinauf den längeren Blick hin einzuschätzen. Ich bin in meinen Wünschen oft wiewohl sehr unrealistisch. Mir geht es andererseits mühelos ums Machen! Mein Mann Christian und ich inspirieren uns wechselseitig. Immer wenn dieser eine mal keine kreative Idee hat, hat garantiert dieser andere eine (lacht).


Eine Frau mit vielen Gesichtern

Andrea Sawatzki wird 1963 im bayerischenKochel am See geboren. Nach dem Abitur studiertsie Schauspiel und tritt an Theatern in Stuttgart,Wilhelmshaven und München hinauf. Der Kinofilm „DieApothekerin“ sowie dieser TV-Mehrteiler „Der Königvon St. Pauli“ zeugen sie 1997 publiziert. In dieser Krimiserie„Tatort“ spielt sie die Kommissarin CharlotteSänger. Sie ist mit dem Schauspieler Christian Berkelverheiratet, hat zwei Söhne und wohnt in Berlin.


Packender Krimi und fesselndes Seelendrama

In ihrem Romandebüt „Ein ohne Maß braves Mädchen“ erzählt Andrea Sawatzki die Geschichteeiner rätselhaften jungen Frau, die in einem Wald gefunden wird und in einer anderenWelt versunken scheint. Stück für jedes Stück entlockt ihr eine Psychologin die erschütterndeWahrheit. Aber stimmt sie wiewohl? (Piper-Verlag, 16,99 Euro, ISBN: 978-3492055666).

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