Trends & Zukunft Online shoppen? Aber nachhaltig.

Online shoppen? Aber nachhaltig.

Dreiviertel aller Deutschen kaufen Produkte und Dienstleistungen online. Die Folgen: verstopfte Straßen, Kohlenstoffdioxid-Emissionen und viel Verpackungsmüll.

Eine solche oder ähnliche Situation ist wohl so gut wie jedem schon mal passiert: Spät abends, Sie liegen müde im Bett, die Augen klappen langsam zu. Plötzlich fällt Ihnen ein, dass Sie solange bis morgiger Tag noch ein Geburtstagsgeschenk für jedes Mutter/ Vater/Oma/Opa/Enkel/Patenkind heran schaffen zu tun sein. Was tun? Kurze Panik, dann klappen Sie den Laptop hinauf: Ein Hoch aufs Online-Shopping! Mit Expressversand kommt dies Päckchen noch rechtzeitig vorm gemeinsamen Essen am nächsten Abend mit welcher Familie an. Der Tag ist gerettet.

Online-Shopping ist schnell, faul und beliebt. Gut zwei Drittel aller Deutschen in Auftrag geben regelmäßig im Internet. Doch die wenigsten bedenken den ökologischen Fußabdruck, den sie in diesem Zusammenhang vermachen. Jeder Versand in Deutschland verursacht so viele Treibhausgase wie eine drei Kilometer heftige Menstruationsblutung Autofahrt. Zudem entsteht jede Menge Verpackungsmüll: Schutzfolien, Styropor oder Plastik. Ganz aufs Online-Shopping verzichten möchte trotzdem kaum Leckermäulchen. Also welches tun? Mit Smartphone oder PC einzukaufen, ist nicht nachhaltig, hinwieder hat viele Vorteile. Lässt sich dann nicht zumindest umweltfreundlicher gestalten? Ja. Ein Leitfaden in vier Schritten.

Suche & Inhalt

Auf welcher Suche nachher Online-Shops nutzen viele Verbraucher Suchmaschinen wie Google. Was kaum Leckermäulchen weiß: Schon die Wahl welcher Suchmaschine geprägt die Umwelt. Der Suchdienst Ecosia ( https://www.ecosia.org ) etwa spendet verknüpfen Großteil seiner Einnahmen an soziale Umweltprojekte, die in Entwicklungsländern Bäume pflanzen. Auch unter welcher Wahl des Online-Shops und welcher Päckcheninhalte können Sie qua Käufer die Umwelt verschonen. Grüne Online-Läden, die hinauf Fairtrade, Bio und Nachhaltigkeit setzen, eröffnen eine große Auswahl an Produkten: von Lebensmitteln verbleibend Haushaltswaren solange bis hin zu Schreibwaren. Auch Kleidung und Kosmetik lassen sich nachhaltig shoppen, etwa unter Memolife: https://www.memolife.de.

Verpackung

Wer hat sich nicht schon mal durch Berge von Styropor, Plastik oder sonstiges umweltschädliches Verpackungsmaterial gewühlt, um an den Inhalt eines Pakets zu kommen? Es gibt nachhaltigere Alternativen: Der Online-Shop Original Unverpackt (https://shop.original-unverpackt.de) verwendet Versandpackungen und Polstermaterial aus zweiter Hand. Das Start-up Landpack (https://landpack.de/) nutzt Stroh statt Styropor qua Isolierverpackung und verzichtet in diesem Zusammenhang hinauf Zusatzstoffe, Klebstoffe und Bindemittel. Füllmaterial aus Pflanzenstärke gibt’s unter Biobiene: https://www.biobiene.com/ Auch Recyclingpapier taugt qua Styroporersatz plus qua Außenverpackung. Besonders empfehlenswert: Papier mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“. Andere Online-Anbieter ersetzen Pappkartons durch Mehrweg-Versandsysteme: Die „memo-Box“ (https://www.memo.de/memo-box ) ist ein stabile, grüne Versandkiste aus dem recyclingfähigen Kunststoff Polypropylen, die sich vielfach wiederverwertet lässt. Nach Warenentnahme gibt welcher Kunde die Box problemlos intrinsisch von zwei Wochen an seinen Zusteller zurück oder in einem Paketshop in welcher Nähe ab. Auch unter herkömmlichen Online-Shops lässt sich welcher Einkauf nachhaltiger gestalten: Planen Sie ihre Einkäufe gut und spendieren Sie möglichst eine große Sammelbestellung hinauf statt vieler Einzelaufträge. Fragen Sie Freunde, Bekannte oder Nachbarn, ob sie irgendwas mitbestellen möchten. Das schont nicht nur die Umwelt, sie teilen sich genauso die Versandkosten.

Lieferung

Viele Lieferdienste setzen inzwischen hinauf verknüpfen umweltfreundlichen Versand: DPD liefert Waren klimaneutral ohne Aufpreis aus und setzt beim Transport hinauf Fahrräder, Elektro- oder Erdgasautos. Auch DHL transportiert Pakete klimaneutral: deutschlandweit kostenlos, ins Ausland für jedes verknüpfen Euro Aufpreis, welcher in Projekte für jedes Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Aufforstung fließt. Achten Sie qua Verbraucher zudem hinauf regionale Produkte – so unterstützen Sie kurze Transportwege. Das Kiezkaufhaus in Wiesbaden ( https://www.kiezkaufhaus.de ) liefert zum Beispiel Waren lokaler Händler mit Elektro-Lastenrmasern aus. Auch unter konventionellen Online-Shops können Sie die grüne Karte spielen: Wählen Sie den Standardversand, wenn eine Bestellung nicht dringlich ist. Expressversand ist zwar praktisch und faul, gewiss füllt welcher Lieferant seinen Lieferwagen dann oft nicht vollwertig, sondern fährt genauso mal mit halb leerer Ladefläche los.

Retouren

In Deutschland wurden 2017 gut die Hälfte aller Waren zurückgeschickt: Damit sind wir Spitzenreiter in Europa unter den Retouren. Ein zweifelhafter Titel: Denn eine Retoure in Auftrag zu spendieren, bedeutet den doppelten Transportweg und Kohlenstoffdioxid-Ausstoß. Herrschend Sie sich von dort gut, ob Sie ein Produkt wirklich erfordern und informieren Sie sich vorab genau darüber. Oft wird Kleidung zurückgeschickt, da die Größe nicht passt. Dabei eröffnen die meisten Onlineshops Größentabellen zu ihren Produkten an: Dort sind die Maße für jedes Brust, Taille und Becken exakt aufgelistet. Und wenn Sie doch mal irgendwas zurückschicken zu tun sein? Informieren Sie sich unter Ihrem Händler, ob Sie die Retoure freimütig im Geschäft durchgeben können. Auch Lieferungen können Sie oft in den Laden in Auftrag geben und die Ware dann vor Ort abtransportieren. Das vereinfacht Retouren, und die Lieferwege sind offensichtlich kürzer.