Sonne Plug & Play-Solaranlage: Brandgefährlich

Plug & Play-Solaranlage: Brandgefährlich

Es klingt unglaublich mühelos: Die Solaranlage im Baumarkt kaufen, am selben Tag noch selbst installieren und fortan 25 Prozent Strom sparen. Doch Plug-in-Solar birgt Gefahren.

Photovoltaik ist nicht gleich Photovoltaik: Während Solarparks ganze Kleinstädte mit Strom versorgen, laden Mini-Module ohne Rest durch zwei teilbar mal den Akku eines Handys. Zwischen den beiden Kraftwerken liegen Welten, sowohl technisch, denn fernerhin in Sachen gesetzliche Auflagen. Die klassische Anlage hinauf dem Dach erzeugt Strom z. Hd. den Eigenbedarf und speist überschüssige Energie ins Stromnetz ein. Bei Geräten mit kleinen Solarmodulen verpufft die Energie ungenutzt, wenn dasjenige Gerät nicht läuft.

Plug

Plug & Play Solarmodule kinderleichtSolarmodule kinderleicht installiert?

Seit einigen Monaten tummelt sich eine dritte Technologie hinauf dem Solarmarkt: Sogenannte Plug-in-Module verführen mit günstigen Preisen und einer nicht ausgeschlossen einfachen Installation. Die Hersteller von Plug-in-Modulen eröffnen praktische Sets an, die selbst Laien mit wenigen Handgriffen etablieren und in den heimischen Stromkreislauf einbinden können. Die Sets enthalten:

  • ein Gestell, dasjenige die Anlage hält
  • ein einfaches Photovoltaik-Modul
  • zusammenführen Wechselrichter (wandelt den gewonnen Gleichstrom in Wechselstrom)
  • eIn Akku-Set
  • zusammenführen ganz gewöhnlicher Stecker

Solarstrom selbst gemacht

Anders denn unter herkömmlichen Photovoltaikanlagen ist kein komplexes System zur Netzeinspeisung nötig. Die Anlage wird mühelos an einer sonnigen Stelle montiert und an eine Steckdose online. Mehr als die Steckdose speist sich jener Solarstrom ins Hausnetz ein. Produziert die Anlage mehr Energie, denn ohne Rest durch zwei teilbar gewünscht wird, laden sich die mitgelieferten Akkus hinauf. Die gespeicherte Stromreserve kommt den Bewohnern nachts oder unter schlechtem Wetter zugute.

Experten warnen: Plug-in-Solar ist gefährlich!

Der Verband jener Elektrotechnik (VDE) warnt vor sogenannten Plug-In Photovoltaik-Anlagen. Diese gleichkommen nicht den Sicherheitsnormen: Es drohen Brand-, Unfall- und Haftungsrisiken.

Der einfache Stecker erweckt beim Nutzer den Eindruck, er könne die Anlage durch einfaches Anschließen an die Steckdose selbst in Betrieb nehmen – laut VDE ein Fehlschluss. Das Einstecken eines elektrischen Erzeugungsgerätes in die Steckdose ist nicht mit dem Einstecken eines elektrischen Verbrauchsgerätes zu vergleichen und widerspricht den deutschen Sicherheitsnormen. Folglich drohen nicht nur Unfall-, sondern fernerhin Haftungsrisiken.

Belastung über dem Limit des Stromkreises und Brandgefahr

Beim Anschluss von Stromerzeugern an die Steckdose können Sicherungen und ähnliche Sicherheitsvorrichtungen ihre Schutzfunktion nicht mehr im vollen Umfang gerecht werden. Sie wiedererkennen den in die Steckdose rückgespeisten Strom nicht, wodurch es zu Irritationen kommen kann.

Bereits von kurzer Dauer nachher dem Einstecken des Solar-Moduls kann es zu einer Belastung über dem Limit des Stromkreises und zu Bränden kommen. Grundsätzlich empfiehlt jener VDE den Solar-Nutzern vorrangig, unter jener Installation von Photovoltaik-Anlagen stets hinauf fachkundige Personen zu setzen, die eine normgerechte Installation nachher VDE-Sicherheitsvorschriften gewährleisten können.

Plug & Play-Solar lässt sich nicht einspeisen

Wer sich trotz Sicherheitsmängel z. Hd. eine Plug & Play-Anlage entscheidet, erhält keine staatlichen Förderungen, wie sie unter herkömmlichen Solarmodulen gängig sind. Der Grund: Die Geräte gleichkommen nicht den technischen Vorgaben des § 6 Abs. 2 Elektroenzephalografie 2012. Danach muss, wer ins allgemeine Stromnetz einspeisen will, dem Netzbetreiber die Möglichkeit ordnen, die Einspeiseleistung eigenwillig zu regulieren.