Speicher Pumpspeicherkraftwerke: Energie auf Pump

Pumpspeicherkraftwerke: Energie auf Pump

Die Energiequellen Wind und Sonne erzeugen mal mehr, mal weniger Strom. Um dasjenige Potenzial jener Erneuerbaren nutzen zu können, muss man die Energie speichern – etwa in Pumpspeicherkraftwerken.

Elektrische Netze sind nur stabil, wenn sich Energie-Angebot und -Nachfrage begleichen. Durch die erneuerbaren Energien schwankt dasjenige Stromangebot teilweise stark. In stürmischen Nächten erzeugen Windparks Unmengen Strom, die keiner braucht. Am morgiger Tag daraufhin ist es windstill und dunkel, so dasjenige sich weder durch Wind noch durch Sonne saubere Energie profitieren lässt.Um umweltfreundlichen Energie voll ausnutzen zu können, muss überschüssiger Strom gespeichert und in Zeiten hoher Nachfrage wieder ins Netz eingespeist werden – keine leichte Aufgabe.

Strom lässt sich nur sehr schwergewichtig speichern. Deshalb versuchen Forscher, die elektrische Energie in eine andere Energieform umzuwandeln. Beispielsweise in mechanische Energie mithilfe eines Pumpspeicherkraftwerks.

So funktioniert ein Pumpspeicherkraftwerk

PumpspeicherkraftwerkInfografik:

PumpspeicherkraftwerkInfografik: So funktioniert ein Pumpspeicherkraftwerk (zum Besten von größere Ansicht aufs Bild klicken).

Ein Pumpspeicherkraftwerk funktioniert nur an einer Steigung zwischen zwei Wasserspeichern. Der obere Speicher kann ein künstlich angelegter Stausee sein. Herrscht Stromüberschuss pumpt eine elektrische Pumpe Wasser vom unteren Speicher in dasjenige höher gelegene Speicherbecken und wandelt so elektrische Energie in die mechanische Energie des Wassers um.

Wird Energie gesucht, lässt man dasjenige Wasser oberhalb Fallrohre zurück in den unteren Wasserspeicher fließen. Dabei treibt es eine Turbine an, die die mechanische Energie des Wassers wieder in elektrische Energie umwandelt.

Geringes Ausbaupotenzial in Deutschland

Derzeit sind in Deutschland rund 30 Pumpspeicherkraftwerke mit notdürftig sieben Gigawatt Leistung in Betrieb. Die Kapazität des einzelnen Kraftwerks hängt von jener Größe jener Speicherbecken und von jener Höhendifferenz ab.

Die Technologie ist zwar zuverlässig und im Bedarfsfall schnell zu starten, es geht jedoch einiges an Energie verloren. Zu Gunsten von den Speichervorgang wird mehr Strom gebraucht, denn sich später zurückgewinnen lässt. Ein Viertel jener Energie geht verloren.

Schwerwiegender noch ist jener Eingriff in die Landschaft: Zu Gunsten von ein Speicherbecken, dasjenige mehrere Millionen Kubikmeter Wasser umfasst, muss man beträchtliche Flächen überschwemmen. Das Ausbaupotenzial dieser Technologie ist wenn schon wegen jener speziellen Anforderungen ans Gelände klein: Nur wenn sich die geografischen Bedingungen zu diesem Zweck eignen, kann man Pumpspeicherkraftwerke kostengünstig konstruieren. Im Flachland, zum Beispiel denn Netzpuffer zum Besten von norddeutsche Windkraftanlagen, sind sie kaum einsetzbar.