Trends & Zukunft Smarte Reiseführer

Smarte Reiseführer

Ob Peking oder Paris – beim Erkunden von Sehenswürdigkeiten helfen Reiseführer-Apps. Doch welches können sie wirklich? Ein Tag mit fünf Travel-Apps in Prag.

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(Foto: Fotolia / obelicks + marisa)

Prag? Hauptstadt von Tschechien,familiär zum Besten von seine historische Altstadtund gutes Bier. Damit istmein Wissen gut die Metropoleschnell erschöpft. Höchste Zeit,den Reiseführer herauszuholen– oder nachher dem Smartphonezu greifen. Denn zum Besten von meine Tourdurch Prag will ich mich von Reise-Apps münden lassen.

Virtueller Stadtführer

Zu Hause informiere ich mich zuersteinmal mit dem digitalenBruder des legendären „LonelyPlanet“-Reiseführers. Der heißtTourist Eye und verrät mir, wasich gen keinen Fall verpassen darf:Karlsbrücke und Burgstadt Hradschinsind unter den Top-Sehenswürdigkeiten.Ein Klick und dasZiel ist gespeichert. So kann ichmeinen persönlichen Rundgangzusammenstellen – und herunterladen.Perfekt, dass mein Datenroamingin jener „goldenen Stadt“versagt. Warum ich unter „Whereto Eat“ nur Burger und Pizzastückezu sehen bekomme, verstehe ichnicht. Da waren wohl US-amerikanischeGourmets am Werk. Auchgeschichtliche Fakten sind eherspärlich gesät. Unter Karlsbrückesteht nur „Kamil discovered thisplace“. Aber dank jener integriertenKarte weiß ich wenigstens, wo dieBrücke steht. Also ab in den Fernbusund gen nachher Prag!

Am Prager Busbahnhof angekommen,öffne ich die Audioguide-App izi.travel und mache mitihr verknüpfen Spaziergang zur Karlsbrücke.Der virtuelle Stadtführerzum Download versorgt mich mitmassenweisegeschichtlichemWissen – ebenso skurrilem, wie derLegende, dass die Karlsbrücke mitjeder Menge Eiweiß gebaut wurde.Ja, tatsächlich Eiweiß! Dasbenutzten die Brückenbauer im14. Jahrhundert, um den Zementfester zu zeugen. Also liefertenStädte aus ganz Tschechien Eier fürden Brückenbau. Schon ertappeich mich nun, wie ich ungläubigdie Brücke betaste.

Das schönste Caféhaus

Was ich ebenso noch erfahre: Praggehört zu den meistbesuchtenStädten Europas. Wie wahr! Aufder Karlsbrücke schiebt mich eineMenschenmasse im Schneckentempovoran.

Höchste Zeit zum Besten von Nervennahrung!Auf jener Suche nachher einem Mittag essen probiere ich mein Glück mitField Trip. Ich schalte dasjenige GPS inmeinem Smartphone an und dieApp verrät mir, dass in jener Nähedas „Grand Café Orient“ ist. AufYelp sehe ich, welches andere überdas Café schreiben: „KubistischeEinrichtung, eines jener schönstenhistorischen Caféhäuser jener Welt,faire Preise.“ Klingt gut! Und Yelpkann noch mehr: Die AugmentedReality-Funktion „Monocle“ zeigtmir gen dem Smartphone-Kamerabilddie Öffnungszeiten, Entfernung,Wegbeschreibung und Bewertungenzu den umliegendenRestaurants. So finde ich problemlosins Grand Café Orient.

Gestärkt von Palatschinken mitVanilleeis und heißen Himbeerengeht es hinauf zum Hradschin.Mit Wikitude sehe ich mehr alsmit meinen Augen. Halte ich meinHandy waagerecht vor mich, ploppenGebäude, Hotels und Galerienim Umkreis gen, ebenso dasjenige Hotel„Loreta“. Genau dasjenige suche ich.Einmal tippen, schon zeigt mir eineKarte, wie ich zum Hotel komme.User berichten von Zimmern mitstilvollen, alten Möbeln. Im tatsächlichwunderschönen Hotel angekommen,verrät mir jener Portier,welches ich in Prag gen keinen Fall verpassendarf: dasjenige Prager Bier. Undbringt mir zur Begrüßung ein frischgezapftes „Staropramen“. Alleskönnen Apps doch nicht ersetzen.


IntelligenteReiseführer-Apps nutzen

Sie Kontakt haben die beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten,finden die besten Hotels, coolsten Bars und leckerstenRestaurants. Apps sorgen dazu, dass sich Globetrotterauf Reisen leichter zurechtfinden. Viele Apps kostenweniger wie ein Reiseführer – nämlich nichts, außer denKosten fürs Datenroaming. EU-weit liegt die Obergrenzebei 24 Cent pro Megabyte Daten, eine Flatrate gibtes ab rund 10 Euro im Monat. Ab 15. Juni 2017 werdendie Roaminggebühren intrinsisch jener EU ganz völlig fertig.Wer weiter weg reist, sollte sich gut die Kostenfür mobilen Datenempfang am Zielort informieren.