Wohnen Solarstrom für Mieter

Solarstrom für Mieter

Eine Solaranlage aufs Dach zusammensetzen? Für Hausbesitzer kein Problem. Für Wohnungseigentümer ist dasjenige nicht ganz so reibungslos – hingegen möglich.

Das Potenzial für den Ausbau regenerativer Energien in Deutschland ist noch längst nicht ausgeschöpft. Die Bundesregierung geht davon aus, dass etwa 3,8 Millionen Wohnungen von Mieterstrom profitieren könnten. Das sind 18 Prozent aller Wohnungen in Deutschland. Bislang nach sich ziehen vor allem Eigenheimbesitzer ihren Solarstrom selbst erzeugt. Für Vermieter war dasjenige Modell wegen dieser hohen Kosten, etwa für Abrechnungen, Vertrieb und Messungen, unattraktiv. Das ändert sich mit dem neuen Mieterstromgesetz (siehe unten). Was Wohnungseigentümer, die in eine Solaranlage investieren wollen, befolgen sollten, weiß Dr. Harald Schäffler, Geschäftsführer von schäffler sinnogy, einem Beratungsunternehmen für Stadtwerke, die Wohnungswirtschaft und Kommunen.

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Herr Schäffler, kann ich wie Wohnungseigentümer ein Mieterstromprojekt nachrangig alleinig planen?

Nein, schließlich gehört Ihnen nur ein bestimmter Prozentsatz eines Hauses. Um eine Solaranlage hinauf dem Dach zu installieren, nötig haben Sie die Zustimmung dieser anderen Wohnungseigentümer. Wie viele Eigentümer zustimmen zu tun sein, ist strittig. Laut Eigentümerverband Haus und Grund muss es kein einstimmiger Beschluss sein: Nach § 22 Absatz 2 Wohnungseigentumsgesetz reichen 75 Prozent dieser Stimmen, wenn durch die bauliche Veränderung Endenergie nachhaltig eingespart wird.

Wie geht’s weiter, wenn ich die anderen Eigentümer überzeugt habe?

Ist jene Hürde genommen, muss sich die Wohnungseigentümergemeinschaft dominierend, ob sie neben dieser Rolle des Eigentümers dieser Solaranlage nachrangig den Betrieb übernehmen möchte und wen sie mit Strom versorgen will.

Spricht irgendetwas dagegen, die Bewohner des Hauses selbst mit Strom zu versorgen?

Der Mieterstromlieferant ist für Lieferung und Abrechnung zuständig. Eine komplexe Rolle, da messtechnisch genau nachzuweisen ist, wie viel Strom an jede einzelne Wohneinheit geliefert und wie viel ins öffentliche Netz eingespeist wurde. Für eine Wohnungseigentümergemeinschaft ist es nicht empfehlenswert, die Rolle des Lieferanten zu übernehmen, denn hierfür müsste sie sich wie Energieversorgungsunternehmen registrieren lassen. Das bedeutet nachher geltendem Energierecht: Jeder Mieterstromlieferant wird behandelt wie ein Energieversorger, inklusive Meldepflichten, Vertragsgestaltung und Rechnungslegung.

Klingt nachher viel Arbeit. Wie können Wohnungseigentümergemeinschaften den Aufwand umgehen?

Am besten man holt sich verschmelzen Energiedienstleister wie zum Beispiel ein Stadtwerk mit ins Boot. Dieser kümmert sich um die Technik für die Messung, übernimmt die Verteilung und die Abrechnung und beantragt darüber hinaus die Mieterstromförderung.

Ist es für die Eigentümergemeinschaft sinnvoll, die Anlage selbst zu betreiben?

Neben dem Aufwand für Betreuung, Abrechnung und Wartung dieser Anlage sind hier nachrangig steuerliche Aspekte zu berücksichtigen. So ist die Vermietung von Wohnungen von dieser Gewerbesteuer befreit. Aber dieser Betrieb einer PV-Anlage und die Lieferung ins öffentliche Netz ist eine gewerbliche Tätigkeit und damit gewerbesteuerpflichtig. Vermieter riskieren damit, die Steuerbefreiung nachrangig für die Vermietung zu verlieren. Wer dasjenige verhindern möchte, sollte den Betrieb dieser Anlage an verschmelzen Energiedienstleister reichen.

Stellt sich noch die Frage: Wer finanziert dasjenige Ganze?

Aktuell gibt es für Geldanlagen kaum Zinsen. Wenn die Wohnungseigentümer genug Mittel nach sich ziehen, die sie investieren können, ist eine PV-Anlagen eine lukrative Möglichkeit. Auch gibt es zinsgünstige Kredite, die vom Staat zusätzlich gefördert werden. Ansonsten kann man die Finanzierung nachrangig an verschmelzen Energieversorger veräußern: Er trägt die Kosten für die Solaranlage, kümmert sich um ihren Betrieb und verkauft den Ökostrom an die Wohnungseigentümer beziehungsweise Mieter. Die Wohnungseigentümergemeinschaft bekommt dann von ihm eine Pacht für die Nutzung des Dachs. Ob es sich für die Wohnungseigentümergemeinschaft lohnt, selbst in eine Solaranlage zu investieren, hängt von den Rahmenbedingungen ab. Wird zum Beispiel eine Kohlenstoffdioxid-Abgabe eingeführt und die Elektroenzephalographie-Umlage völlig fertig, dann wird Sonnenstrom merklich günstiger. Bei einer Solaranlage mit einer Lebensdauer von 20 solange bis 30 Jahren, kann dasjenige ein großer Vorteil sein.

Zusammengefasst: Was können Eigentümergemeinschaften selbst regulieren? Wo wenden Sie sich besser an Profis?

Wenn finanzielle Mittel verfügbar sind, empfehle ich, selbst zu investieren, hingegen die Betreiber- und Mieterstrom-Lieferantenrolle abzugeben. Wohnungseigentümer und Mieter können so langfristig am meisten von dem preiswertem Sonnenstrom profitieren, ohne ein großes Risiko einzugehen.


MIETERSTROM: SO WIRD ER GEFÖRDERT

Das neue Mieterstromgesetz gilt seit dieser Zeit 25. Juli 2017. Es garantiert Betreibern von Photovoltaik-Mieterstrom-Anlagen solange bis zu 3,8 Cent Zuschlag pro Kilowattstunde. Die genaue Höhe hängt von dieser Anlagengröße und dem Solarzubau insgesamt ab. Die Rückhalt ist hinauf verschmelzen Zubau von 500 Megawatt pro Jahr verbohrt: Ist die Grenze überschritten, gibt’s erst im Januar des Folgejahres wieder Geld. Voraussetzungen für den Zuschlag: Die Leistung dieser Solaranlage darf nicht größer wie 100 Kilowatt sein. Zudem muss die Gebäudefläche zu mindestens 40 Prozent wie Wohnfläche genutzt werden.

Sie nach sich ziehen schon eine Solaranlage hinauf Ihrem Dach? Mit diesem Check sorgen Sie für den bestmöglichen Ertrag Ihrer Anlage.