Sonne Sonnenstrom für Mieter

Sonnenstrom für Mieter

Pilotprojekte wie die „SonnenBurg“ zeigen: Es geht. Inzwischen können zweitrangig Mieter Sonnenstrom vom eigenen Dach beziehen – und damit Stromkosten sparen.

Mieter Klaus-Dieter Reinelt ist begeistert von dem kleinen Kraftwerk, dasjenige seine Frau und ihn seit dieser Zeit einiger Zeit mit Solarenergie versorgt. „Den erzeugten Strom können wir frei heraus nutzen. Zum Kochen, Backen, Wäschewaschen und welches sonst während des Tages so was auch immer im Haushalt anfällt, wenn die Sonne scheint.“ Auf dem Dach des Mehrfamilienhauses, in dem Reinelts wohnen, nach sich ziehen die Stadtwerke Burg im Rahmen des Projekts „SonnenBurg“ mehrere Photovoltaik-Anlagen installiert. Bei gutem Wetter versorgen sie die Wohnungen mit Ökostrom. Und an trüben Tagen? Wird Strom aus dem Netz zugeschossen. Ins Leben gerufen wurde die „SonnenBurg“ von den Stadtwerken Burg und welcher Burger Wohnungsbaugenossenschaft eG. Bisher nach sich ziehen die Stadtwerke gen zehn Gebäuden welcher Genossenschaft Photovoltaik-Anlagen installiert. Insgesamt sollen mithilfe finanzieller Staatsbürger-beteiligung 35 PV-Anlagen gen zwölf Mehrfamilien-häusern entstehen und insgesamt 230 Mietparteien mit Solarstrom versorgen.

Großes Potenzial

So wie die Bewohner welcher Stadt Burg in Sachsen-Anhalt könnten künftig 1,4 Millionen Mieter in Deutschland von Mieterstrom profitieren. Das ergab eine Potenzialanalyse für solaren Mieterstrom, die welcher Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, welcher Deutsche Mieterbund, welcher Bundesverband Solarwirtschaft und welcher Bundesverband welcher Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands vorstellten. Bisher war dasjenige Modell für Vermieter nicht begehrt genug – wegen welcher hohen Kosten für den Betrieb welcher Anlagen, Vertrieb und Abrechnung. Mit dem im Juli 2017 verabschiedeten Mieterstromgesetz ändert sich dasjenige: Vermieter erhalten solange bis zu 3,8 Cent Zulage pro Kilowattstunde, die sie für die Zusatzkosten erstatten soll. Auch für Mieter ist Mieterstrom pekuniär interessant: Laut Gesetz darf welcher Mieterstrompreis 90 Prozent des im jeweiligen Netzgebiet geltenden Grundversorgungstarifs nicht übersteigen. Grund zu diesem Zweck: Der Mieterstrom muss nicht durchs öffentliche Stromnetz geleitet werden. Strompreisbestandteile wie Netzentgelt, Stromsteuer, Netzumlagen und Konzessionsabgabe entfallen. Dieser Kostenvorteil muss an die Mieter weitergegeben werden.

Günstiger Strom frei heraus vom Dach

Bewohner wie die welcher „SonnenBurg“ profitieren in Folge dessen unaufhörlich von dem günstigen Strom vom Dach: In den nächsten 20 Jahren zahlen sie immer den gleichen Preis. Einzige Ausnahme: eine Entwicklung welcher Elektroenzephalographie-Umlage, die den Ausbau erneuerbarer Energien fördert. „Damit ist unser Mieterstrom eine echte Strom­preis­bremse für die selbstverbrauchten Kilowattstunden“, sagt Günther Peter, Vertriebsleiter welcher Stadtwerke Burg.

Zudem lassen sich Mieterstromprojekte mit digitalen Stromzählern ausstatten. Mieter, die den Sonnenstrom nutzen, können damit sehen, zu welchem Zeitpunkt sie Strom aus welcher PV-Anlage ziehen und wie viel davon ohne Rest durch zwei teilbar verfügbar ist. Digitale Zähler zeigen zweitrangig den eigenen Verbrauch an und helfen, Stromfressern gen die Spur zu kommen. In Kombination mit einem Portal, dasjenige die Daten auswertet, lässt sich sogar ein Alarm stellen, wenn welcher Verbrauch z. B. wahrnehmbar hoch ausfällt.

Mieter an Energiewende beteiligen

„Bisher blieb Sonnenstrom Eigenheimbesitzern mit PV-Anlage vorbehalten. Mieter hatten dasjenige Nachsehen“, sagt Günther Peter. Dank Projekten wie welcher „SonnenBurg“ ändert sich dasjenige. Künftig können zweitrangig Mieter in Mehrfamilienhäusern an den Vorteilen welcher Energiewende partizipieren. Viele Mieter wissen dasjenige zu schätzen. „Für mich stand von Anfang an steif, dass ich da mitmache“, sagt Klaus-Dieter Reinelt und spricht für viele Bewohner. „Schließlich kann ich damit nur Vorteil verschaffen.“


Was ist Mieterstrom?

Mieterstrom wird lokal von Solaranlagen gen einem Mietshaus erzeugt und mehrheitlich frei heraus von den Bewohnern verbraucht. Nur überschüssige Energie wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Reicht die Leistung welcher Anlage nicht aus, wird Strom aus dem Netz zugeliefert. Bislang rentierte sich dasjenige Mieterstrom-Modell für Vermieter wegen des hohen Aufwands für die Abrechnung welcher Anlage nicht. Das soll die neue Mieterstromförderung ändern.

Wie sieht die Gunstbezeugung aus?

Das neue Mieterstromgesetz gilt seit dieser Zeit 25. Juli 2017. Es garantiert Betreibern von Photovoltaik-Mieterstrom-Anlagen solange bis zu 3,8 Cent Zuschlag pro Kilowattstunde. Die genaue Höhe hängt von welcher Anlagengröße und dem Solarzubau insgesamt ab. Die Gunstbezeugung ist gen zusammensetzen Zubau von 500 Megawatt pro Jahr unbelehrbar: Ist die Grenze überschritten, gibt’s erst im Januar des Folgejahres wieder Geld. Voraussetzungen für den Zuschlag: Die Leistung welcher Solaranlage darf nicht größer wie 100 Kilowatt sein. Zudem muss die Gebäudefläche zu mindestens 40 Prozent wie Wohnfläche genutzt werden.