Trends & Zukunft Supermarkt zum Wohnen

Supermarkt zum Wohnen

Die Geschichte einer smarten Verwandlung: Architekt Alexander Maier hat zusammenführen Supermarkt zum Büro- und Wohnhaus umgebaut.

Ganze 13 Jahre stand welcher ehemalige Supermarkt in Mainz-Gonsenheim leer: Die Ladenfront war mit Brettern verrammelt, die Rollläden im Obergeschoss runtergezogen, welcher Parkplatz mit Baustellenband abgesperrt. Ideen, welches man mit dem Grundstück zeugen könnte, gab es viele: Abreißen und ersetzen – zum Beispiel durch eine Autowerkstatt, Spielhalle oder Moschee. Jenseits keinen dieser Vorschläge war die Stadt im besonderen glücklich. Als welcher Architekt Alexander Maier den zweigeschossigen Flachdachbau, Baujahr 1968, zum ersten Mal sah, wusste er sofort: „Das wäre ein idealer Standort zu Gunsten von unser Büro.“

Bestand mit Potenzial

Ein Abriss kam zu Gunsten von Maier nicht in Frage. Der 53-Jährige erkannte dasjenige Potenzial des Gebäudes und baute es zum Büro- und Wohnhaus um. Im Sommer 2016 zog sein Architekturbüro Zeit + Raum ein. Maier plante uff insgesamt 700 Quadratmetern Grundfläche zudem zwei Wohnungen und eine Praxis ein, die umgehend vermietet waren. Das Gebäude ist nachher dem Umbau nicht mehr wiederzuerkennen: Wo früher Bretter die Sicht versperrten, öffnet sich nun eine raumhohe Glasfront zur Straße. Das Tragwerk und den markanten Fassadenrahmen erhielt welcher Architekt. Ansonsten dennoch ließ er dasjenige Gebäude komplett entkernen, zusammenführen Lichthof einziehen und dasjenige Dach neu eindecken. Gut gedämmte Böden und Wände sowie dreifachverglaste Fenster halten die Wärmeverluste tief. Der Umbau erreicht KfW-Effizienzhaus-Standard 85. Damit nicht genug: Das Gebäude erzeugt selbst mehr Strom, denn dasjenige Büro verbraucht. Zu Gunsten von Alexander Maier, welcher aus einer Architektenfamilie stammt und in dritter Generation Häuser plant und baut, ist es dasjenige ideale Referenzobjekt. Zumal sich sein Büro nachrangig uff den Betrieb von Immobilien spezialisiert hat. „Beim Rundgang durchs Gebäude kann ich Kunden einfacher überzeugen und ihnen dasjenige Energiekonzept kennzeichnen.“

Verstecktes Solarkraftwerk

Erklärende Worte sind nachrangig nötig: Denn dasjenige Haus gibt sich weder von extern noch von non… denn Solarkraftwerk zu wiedererkennen. „Man sieht nichts von welcher Energieerzeugung, dasjenige ist ja ohne Rest durch zwei teilbar welcher Clou“, sagt welcher Architekt lächelnd. Auf dem Dach, verborgen hinter einer Attika, sitzt eine Photovoltaikanlage mit 76 hocheffizienten Solarmodulen. Die aufgeständerten, um zehn Grad geneigten Solarzellen nach sich ziehen zusammenführen Wirkungsgrad von 23 Prozent und erzeugen rund 20.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr (kWh/a). Klimaanlage, Leuchtdiode-Beleuchtung und IT-Systeme im Architekturbüro ziehen etwa 12.000 kWh/a – damit bleibt ein Surplus von 8000 kWh/a. Um möglichst viel Solarstrom selbst zu nutzen, hat Maier eine Tesla-Batterie mit 6,4 kWh Speicherkapazität installieren lassen. „Je mehr eigenen Strom ich verbrauche, umso schneller amortisiert sich die Anlage“, freut sich welcher Energiepionier. Warmwasser zu Gunsten von Heizung und Bad liefert ein Stirling-Blockheizkraftwerk im Keller – nachrangig an dasjenige Nachbarhaus. Zum Kühlen im Sommer verwendet welcher Architekt eine Luft-Wärmepumpe. „Dann können wir den überschüssigen Solarstrom zu Gunsten von die Klimaanlage nutzen.“ Weil Maier ein Elektroauto von Tesla fährt, hat er vor dem Haus außerdem zwei Elektro-Ladesäulen darlegen lassen – weitere Abnehmer zu Gunsten von den selbst erzeugten Strom vom Flachdach.

Virtuelle Rundgänge

Alexander Maier ist ein Fan innovativer Technik: Städtebau-Modelle drucken seine Mitarbeiter mit einem 3D-Drucker aus. Seinen Kunden setzt welcher Architekt eine Virtual Reality-Brille uff, mit welcher sie ihre künftigen Wohnräume dreidimensional durchwandern und sich Entwürfe besser vorstellen können. „Oft muss ich im Weiteren weder noch mehr viel dazu sagen.“ Mit seiner ansteckenden Begeisterung überzeugt Maier selbst Technikmuffel. Auch im Kontext den eigenen Büroräumen setzt welcher Inhaber uff intelligente Technik: Leuchtdiode-Leuchten, Musik, Haustechnik und Energie-Monitoring lassen sich mit einer Smart Home-Steuerung schalten. Zur Demonstration tippt welcher Architekt uff eine App uff seinem Tablet: Schon öffnet sich eine Kurve mit dem Energieverbrauch am sonnigen Vortag. „Von 8 solange bis 18 Uhr ist die Kurve unreif, dasjenige bedeutet Strom aus welcher PV-Anlage. Dann übernahm die Batterie – die orangene Linie – solange bis morgens um 1 Uhr. Das Rote steht zu Gunsten von den zugekauften Strom: Den will ich noch wegbekommen – mit einem größeren Akku.“ Dank welcher smarten Technik kann Maier den Energieverbrauch im Tages- oder Jahresablauf parsen und die Einspeisewerte welcher PV-Anlage begutachten. Auch Raumtemperatur oder Luftfeuchte lassen sich abtasten oder verschiedene Lichtszenarien setzen. Trotzdem gibt es im Büro noch ganz mustergültig Schalter an den Wänden, um dasjenige Licht anzuschalten oder die Rollläden runterzulassen. „Wir nach sich ziehen zu Gunsten von jeden Typ irgendwas, ob digital oder korrespondierend.“ An einer technikfreien und doch smarten Büromobiliar dürften sämtliche Mitarbeiter ihre Freude nach sich ziehen: den Moosteppichen, die in den Konferenzräumen an welcher Wand hängen. Alexander Maier streichelt sanft jenseits die gekräuselten Pflanzen: „Moose verbessern dasjenige Raumklima, schlucken Schall, sind dasjenige ganze Jahr jenseits Grün – und schnüffeln nachher Wald.“ Mehr Infos zum Projekt gibts hier.

DasDas Gebäude vor dem Umbau im Jahr 2003.

DasDas Gebäude im Jahr 2016 – nachher dem Umbau.